Samstag, 1. Dezember 2012

Weitergeschnuppert - Big Bend Teil 2

Der Morgen nach dem Thanksgivingdinner war furchtbar ;)
Erstens wurden wir erst spät wach, zweitens war es a... kalt und drittens fühlten wir uns gestopft. Beste Voraussetzungen für einen Wandertag, aber faul sein gab es nicht ;)
Obwohl wir dieses Mal eine andere Richtung im Park einschlagen wollten, nahmen wir wieder die 118 Richtung BBNP und kamen so gegen Mittag an.
Als erstes stoppten wir im Castolon Visitor Center, aber außer dem Anblick von alten Zeiten wurde uns dort nicht viel geboten.
Wir fuhren somit weiter, bis zum Ende der Straße, dort wo der Santa Elena Canyon Trail beginnen sollte.


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Das erste Stückchen liefen wir durch Sand zu einer Art "Strand", von dort aus ging der Pfad durch den Canyon los. Nicht lang und auch nicht schwierig.
 
Am Endpunkt angekommen gönnten wir uns erstmal eine Pause, Trinkpause, aber durch den böigen Wind kauten wie eher an unserer Sand-Cola :D

Als nächstes stoppten wir an einem sogenannten Dry Canyon, wo also kein Wasser durchfließt, aber man dafür ein wenig nach Quarz Ausschau halten kann. Wir schlenderten den Weg entlang runter und durch den Canyon.
ein gutes Beispiel warum man besser nicht stolpern sollte ...
 
Mitnehmen verboten!
Inzwischen war es schon nachmittags und wir wollten zumindest noch einen Wanderweg laufen, vorzugsweise den Chimney Trail (Schornstein), aber wir hatten noch nichts von unserem mitgebrachten Picknick verzehrt. Es wurde also höchste Zeit! Frischgestärkt läuft es sich viel besser ;)
Picknick mit Blick auf die Eselsohren
unschwer zu erkennen warum der hier Mule Ear Canyon heißt
Halbwegs gesättigt, halbwegs weil uns das Essen fast weggeweht war, machten wir uns zum Wanderweg auf. Inzwischen war es später Nachmittag geworden und eisiger Wind machte es doch ungemütlich.
Es wird unglaublich früh und schnell dunkel wenn die Sonne erstmal hinter den Bergen verschwunden ist, und mit dunkel meine ich nicht normal dunkel sondern pechschwarz. Keine Orte in der Nähe, nichts was viel Helligkeit bietet (außer dem Mond), zappenduster. Die Big Bend Gegend ist daher auch ein beliebtes Ziel für Sternengucker (star gazing). Wir hatten zwar eine Taschenlampe mit, aber durch den böigen Wind war es eh schon schwierig genug und somit kehrten wir nach einer dreiviertel Stunde um und fuhren lieber noch zu einer Aussichtsplattform von der wir den Sonnenuntergang beobachteten.
So ein Tag geht einfach schnell vorrüber. Morgen würden wir wieder eher aufstehen!
Wer weiß was dann auf uns warten würde ...

2 Kommentare:

  1. Und das schafft mann an einem Wochenende ???

    Schönen Gruß
    Reiner

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  2. @Reiner: Naja, zugegebenermaßen ist das schon eher ein Schnelldurchlauf, aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg :) Volker war, glaube ich, danach schon etwas groggy, er ist nicht wirklich ein Frühaufsteher/Morgenmensch :-D
    LG!

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