Thanksgiving ist immer am dritten Donnerstag im November. Für viele bedeutet das ein ausgedehntes Wochenende, und auch wir haben es dieses Mal genutzt. Nachdem Volkers Eltern die Woche vorher wieder ihre Heimreise angetreten hatten, wir keine Gäste erwarteten und ich somit keinen Truthahn zaubern brauchte, überredete ich Volker zu einem Schnupperwochenende Texas.
Texas ist, wie bekannt, neben Alaska der größte Staat der USA, und um mal eben einen Ausflug zu planen, besonders von der Südspitze her, braucht es mehr als nur Samstag und Sonntag. Thanksgiving kam also ganz gelegen. Jetzt stellte sich nur noch die Frage: Wohin?
Wenn man schonmal fünf Tage hat, dann lohnt sich ja eine weitere Reise, und wir wollten sowieso schon lange mal den Big Bend National Park besucht haben. Warum also nicht dahin, einfach mal zum Reinschnuppern? Von Volkers Kollegen, die jedes Thanksgiving dort verbringen, bekamen wir ein paar hilfreiche Informationen und somit buchten wir uns einen Mietwagen und ein Zimmer im Best Western Classic Inn in Alpine.
Dienstag packte ich also unseren Koffer, Mittwoch morgen holten wir den Mietwagen ab, dieser wurde vollgeladen und mittags sammelte ich Volker von der Uni ein. Los ging es.
Da wir erst gegen 13 Uhr loskamen und die Fahrt über 10 Stunden lang sein würde, wir also nicht vor 23 Uhr ankommen würden, nahmen wir die Interstate. Es gibt auch eine etwas kürzere Strecke, durch die Pampa, aber das wollten wir erst gar nicht versuchen.Der Weg dorthin ist schon öde genug, nicht viel Abwechslung, es wird schnell dunkel und Radioempfang war Wunschdenken.
Tatsächlich schafften wir es noch vor 11 Uhr abends anzukommen, völlig erledigt, aber immerhin. Unser Motel war überraschend einladend, rustikal mit Wandgemälden, unser Zimmer groß, und wir fielen glücklich in den Schlaf.
Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Thanksgivingfrühstück, machten wir uns auf in den Park. Alpine ist immer noch gute 108 Meilen (knapp 173 Kilometer oder 2.5 Stunden) vom Park entfernt, aber viel dichter dran bekommt man auch keine Unterkunft, und die einzige Lodge im Park war ausgebucht.
Hier mal die Karte zu den Strecken, zum Vergrößern anklicken:View Larger Map
Der Weg von Alpine über die 118 zum Park führt durch die Berge, einige mit so netten Namen wie: Hen Egg Mountain, Elephant Mountain, Kathedral, Saddlepack und so weiter, aber trotz den Bergen ist es eine eintönige und lange Entfernung, und wir waren daher froh bald im Park zu sein.
View Big Bend Schnuppertour in a larger map
Unser erster Anlaufpunkt war das Informationscenter im Chisos Mountain Basin. Von Volkers Kollegin Soma hatten wir gehört, dass sie abends ein Thanksgiving Buffett haben würden und somit planten wir den Tag in der Umgebung zu verbringen. Da wir nur etwa vier Stunden Zeit hatten, einigten wir uns auf einen kürzeren Wanderweg von 5.6 Meilen (knapp 9 Kilometer), den Window Trail. Da wir aber keinen Parkplatz an der Lodge bekamen, mussten wir zum Campingplatz hochfahren, und der kürzte den Weg um fast 2 Meilen ab. Zum Eingewöhnen auch nicht schlecht :)
Der Weg führt durch meist sonnige, aber auch teilweise schattige Pfade bis zum sogenannten Window, wodurch man einen hübschen Blick auf die Gegend hätte. Leider sind die Steine dort unglaublich rutschig und man kriecht besser nicht bis zum Rand :(
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| unterwegs wurden wir von Shreya, Soma und Somnya eingeholt - was für ein Zufall! |
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| ab und an wurde es farblich passend zum Herbst |
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| Fotorunde mit Shreya, Somnya, Soma und meinereiner |
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| keinen Schritt weiter, Rutschgefahr! |
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| zurück geht es bergauf ... |
Der Rückweg war etwas beschwerlicher, da die leichte Brise Wind verflogen war und wir in der Sonne gedünstet wurden. Trotzdem, es war ein schöner Weg und unser Thanksgivingdinner hatten wir uns verdient!
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| Entspannung vor dem Restaurant |
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| in Gesellschaft von Schmetterlingen ... |
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| und einer kleinen Dame namens Sierra Nevada :) |













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