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Montag, 2. Juni 2014

Eine Bilderreise, Lyon

Unsere letzte Station war Lyon. Eine nette Stadt, zumindest der ältere Teil. Wie auch in Nizza sind wir viel herumgelaufen und haben einfach nur geguckt. Viel zu erzählen gibt es nicht, somit zeige ich euch einfach ein paar Bilder, angefangen mit dem Bllick über Lyon.
Lyon

Wir waren im Museum der schönen Künste
 diese Statue hat mich irgendwie fasziniert und auch die Kanne fand ich äußerst interessant
 Auf der Suche nach einem netten Restaurant für den Abend
interessanter Eingang 
 
Geschirr wie für uns gemacht ;)
 Treppe rauf und ...
 Treppe runter, seufz, hunderte davon
Zwischendurch immer mal wieder was Leckeres essen: geräucherte und gegrillte Entenstreifen auf Paprikagemüse. 

das bemalte Haus mit so viel liebevollen Details
und wir entdeckten die beste Fortbewegungsmaßnahme überhaupt: Rollern. Hätten wir vielleicht auch machen sollen, dann wären unsere Füße nicht halb so platt gewesen, und "in" ist es auch. Wir sahen Mütter, Kinder, Geschäftsleute und Touristen damit durch die Gegend zuckeln.
An unserem letzten Tag zog ich alleine los, da Amika mal wieder verschlafen hatte. Gleich um die Ecke von unserem Hotel lag der Parc de la Tete d'Or, eine Grünanlage mit Zoo und botanischem Garten. Das Wetter war herrlich frühlingshaft und somit ideal für einen Spaziergang.

Tja, und dann kam die überstürzte Abreise. Einen Tag vorher als geplant, dank eines Lufthansastreiks, mussten wir uns in den Zug nach Genf schmeissen um von dort am nächsten Tag nach Hause fliegen zu können. Wie gut, dass ich morgens aus einem Bauchgefühl heraus bereits die Koffer um- und alles eingepackt hatte, somit war ich sofort abreisebereit als Volker anrief. Schade nur, dass er somit fast gar nichts von Lyon gesehen hat, es ist wirklich nett gewesen.
Vom Bahnhof nahmen wir ein Taxi zum Hotel, welches wiederum auf der französischen Seite lag, gleich an der Grenze zu Genf. Nicht weit von unserem Apartmenthotel war auch ein Restaurant, wo wir noch etwas zu essen bekommen würden. Uns hat fast der Schlag getroffen, als wir sahen was es war
Das stimmte gleich wieder auf die Heimat ein - ein amerik. Diner :( Man entkommt ihnen einfach nicht!

Das war es dann auch von Frankreich.

Wenn ihr mich jetzt alle noch schön mit Kommentaren unterstützt, kann ich Volker vielleicht davon überzeugen uns von seinem Aufenthalt in Japan zu berichten. Er hat jede Menge Fotos gemacht und kommt Mittwoch wieder. Also, helft mir fleißig bei der Überzeugungsarbeit!!

Montag, 26. Mai 2014

Von Nizza nach Lyon, Zwischenstops

Von Nizza ging es also los Richtung Lyon. Da wir noch zwei Tage zur Erkundung hatten, bevor wir Lyon erreichen mussten, liessen wir uns mit der Fahrt dorthin Zeit.
Als erstes machten wir uns auf den Weg nach St. Paul de Vence.
Saint-Paul ist ein touristisch viel besuchtes, mittelalterliches Städtchen mit gut erhaltenen Befestigungsanlagen. Es ist fast schon malerisch, wenn ich das mal so sagen darf. Bekannt ist das Örtchen vor allem für seine Künstler (Marc Chagall lebte hier einst) und Kunsthandwerke. Also, auf zum Souvenirshopping :)
 Riesige Figuren begruessten uns am Ortseingang
 Wir schlenderten durch schmale Strassen. Es lohnte sich dabei den Blick nach unten zu richten
jemand hatte sich viiiiiel Mühe mit dem Design gegeben.
 Mir blieben natürlich auch die vierpfotigen Einwohner St. Paul's nicht verborgen
Nach ausgiebigem Stöbern, Einkauf und einem erstklassigen Mittagessen, setzten wir unsere Reise fort.
Die Fahrt ging weiter nach Saint Maximin, wo wir eine sehr interessante Unterkunft gebucht hatten. Wir würden alle in einem Kloster übernachten! Okay, es war mal ein Kloster, nun ist es ein Hotel, aber man braucht nicht viel Fantasie um es sich vorzustellen. Willkommen im Couvent Royal! Zur Begrüssung regnete es.
Die Zimmer waren einfach, aber nett, gehalten.
Auf dem Weg zu unserem Ort des Friedens hatten wir uns vorher mit Leckerchens wie Salami, Käse, Baguette und jeder Menge Wein eingedeckt, und somit stand unserem Zimmerpicknick nichts im Wege. Schlemmerparty!!!
Wir waren fast die einzigen Gäste, und vielleicht haben sie uns deshalb nicht rausgeschmissen - denn leise waren wir nach all dem Wein bestimmt nicht. Unsere nächtliche Tour um das Klostergemäuer hat bestimmt auch den einen oder anderen geweckt ... ;)
Am nächsten Morgen wachte ich sehr früh auf - es war so ruhig und friedlich, einfach großartig. Nicht ein Geräusch - außer dem Gurren der Tauben, diese Störenfriede!
Nachdem wir uns alle versammelt hatten, ging es auf zur Ortserkundung. Vorher gab es aber erstmal Frühstück. Wir fanden eine Patisserie und gleich um die Ecke gab es ein Cafe. Wir durften dort sogar  unser mitgebrachtes Frühstück auspacken. Eine nette Geste, die wir häufiger antrafen (solange das Cafe selbst keine Speisen verkaufte, versteht sich).
Unser Ortsbummel wurde dann leider eine Markisenjagd, wir hüpften von einem Unterstand zum nächsten, denn es schüttete plötzlich aus Eimern. Da es aber genug Läden gibt, vertrieben wir uns die Zeit damit und dann war es, laut Meinung der Männer, auch schon wieder Zeit für's Mittag. Was für Raupen!!!
Zugegebenermaßen gab es dort die beste Zwiebelsuppe überhaupt, und auch der Rest war offensichtlich sehr lecker :)
Unser zweiter Abend dort endete wie der erste: Käse und Wein - wenn schon, denn schon :-D
Sonntag hieß es dann Abschied nehmen. Schade, es hatte uns gut gefallen, aber wir hatten noch einen kurzen Stop vor Lyon, und das war Avignon.

Sur le pont d'Avignon ...
Vielleicht kennt ihr dieses alte Volkslied auch noch? Es bezieht sich auf die Brücke Saint Bénezet in Avignon, welche im 12. Jahrhundert erbaut, aber zig Mal durch Hochwasser zerstört wurde und man schließlich den Wiederaufbau aufgab. Heute gehört sie, wie auch der Papstpalast zum Kulturerbe der UNESCO und somit zu einem Besucher-Muss, wie wir fanden. Vorher musste aber erstmal ein Kaffeestop her, dabei lässt man dann die Umgebung auf sich wirken :)
Beratschlagen (und Reste futtern). Haben wir genug Zeit eine Tour zu machen?
Wir entschieden uns für einen Schnelldurchlauf, und so kauften wir gleich die Kombikarte für den Palast und die Brücke (Warnung: Autsch! Nicht günstig!)
Der Papstpalast ist ein riesiges gotisches Gebäude, eine wahre Festung. Im 14. Jh. residierten hier  nacheinander sieben Päpste und 2 Schismapäpste. Er symbolisiert die Kraft des Christentums zu jener Zeit und ist im Wesentlichen das Werk von zwei Päpsten: Benedikt XII. und Clemens VI (lt. wikipedia).
Wir strolchten durch den Palast, aber leider gibt es davon keine guten Fotos, aber bei dem schönen Wetter war der Ausblick auch sehr schön.
 Noch ein letzter Hetzer zur Brücke von Avignon
 von links: Amika und Rick, Mario und Lidia, ...(ich weiß nicht wie man ihren Namen schreibt!) und wir
danach hieß es "Retour, marsch marsch, auf nach Lyon!"
Davon dann demnächst.
Salut!