Von Nizza ging es also los Richtung Lyon. Da wir noch zwei Tage zur Erkundung hatten, bevor wir Lyon erreichen mussten, liessen wir uns mit der Fahrt dorthin Zeit.
Als erstes machten wir uns auf den Weg nach St. Paul de Vence.
Saint-Paul ist ein touristisch viel besuchtes, mittelalterliches Städtchen mit gut erhaltenen Befestigungsanlagen. Es ist fast schon malerisch, wenn ich das mal so sagen darf. Bekannt ist das Örtchen vor allem für seine Künstler (Marc Chagall lebte hier einst) und Kunsthandwerke. Also, auf zum Souvenirshopping :)
Wir schlenderten durch schmale Strassen. Es lohnte sich dabei den Blick nach unten zu richten
jemand hatte sich viiiiiel Mühe mit dem Design gegeben.
Nach ausgiebigem Stöbern, Einkauf und einem erstklassigen Mittagessen, setzten wir unsere Reise fort.
Die Fahrt ging weiter nach Saint Maximin, wo wir eine sehr interessante Unterkunft gebucht hatten. Wir würden alle in einem Kloster übernachten! Okay, es war mal ein Kloster, nun ist es ein Hotel, aber man braucht nicht viel Fantasie um es sich vorzustellen. Willkommen im Couvent Royal! Zur Begrüssung regnete es.

Die Zimmer waren einfach, aber nett, gehalten.
Auf dem Weg zu unserem Ort des Friedens hatten wir uns vorher mit Leckerchens wie Salami, Käse, Baguette und jeder Menge Wein eingedeckt, und somit stand unserem Zimmerpicknick nichts im Wege. Schlemmerparty!!!
Wir waren fast die einzigen Gäste, und vielleicht haben sie uns deshalb nicht rausgeschmissen - denn leise waren wir nach all dem Wein bestimmt nicht. Unsere nächtliche Tour um das Klostergemäuer hat bestimmt auch den einen oder anderen geweckt ... ;)
Am nächsten Morgen wachte ich sehr früh auf - es war so ruhig und friedlich, einfach großartig. Nicht ein Geräusch - außer dem Gurren der Tauben, diese Störenfriede!
Nachdem wir uns alle versammelt hatten, ging es auf zur Ortserkundung. Vorher gab es aber erstmal Frühstück. Wir fanden eine Patisserie und gleich um die Ecke gab es ein Cafe. Wir durften dort sogar unser mitgebrachtes Frühstück auspacken. Eine nette Geste, die wir häufiger antrafen (solange das Cafe selbst keine Speisen verkaufte, versteht sich).
Unser Ortsbummel wurde dann leider eine Markisenjagd, wir hüpften von einem Unterstand zum nächsten, denn es schüttete plötzlich aus Eimern. Da es aber genug Läden gibt, vertrieben wir uns die Zeit damit und dann war es, laut Meinung der Männer, auch schon wieder Zeit für's Mittag. Was für Raupen!!!
Zugegebenermaßen gab es dort die beste Zwiebelsuppe überhaupt, und auch der Rest war offensichtlich sehr lecker :)
Unser zweiter Abend dort endete wie der erste: Käse und Wein - wenn schon, denn schon :-DSonntag hieß es dann Abschied nehmen. Schade, es hatte uns gut gefallen, aber wir hatten noch einen kurzen Stop vor Lyon, und das war Avignon.
Sur le pont d'Avignon ...
Vielleicht kennt ihr dieses alte Volkslied auch noch? Es bezieht sich auf die Brücke Saint Bénezet in Avignon, welche im 12. Jahrhundert erbaut, aber zig Mal durch Hochwasser zerstört wurde und man schließlich den Wiederaufbau aufgab. Heute gehört sie, wie auch der Papstpalast zum Kulturerbe der UNESCO und somit zu einem Besucher-Muss, wie wir fanden. Vorher musste aber erstmal ein Kaffeestop her, dabei lässt man dann die Umgebung auf sich wirken :)
Beratschlagen (und Reste futtern). Haben wir genug Zeit eine Tour zu machen?
Der Papstpalast ist ein riesiges gotisches Gebäude, eine wahre Festung. Im 14. Jh. residierten hier nacheinander sieben Päpste und 2 Schismapäpste. Er symbolisiert die Kraft des Christentums zu jener Zeit und ist im Wesentlichen das Werk von zwei Päpsten: Benedikt XII. und Clemens VI (lt. wikipedia).
Wir strolchten durch den Palast, aber leider gibt es davon keine guten Fotos, aber bei dem schönen Wetter war der Ausblick auch sehr schön. Noch ein letzter Hetzer zur Brücke von Avignon
von links: Amika und Rick, Mario und Lidia, ...(ich weiß nicht wie man ihren Namen schreibt!) und wir
danach hieß es "Retour, marsch marsch, auf nach Lyon!"
Davon dann demnächst.
Salut!




























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