London hat großartige Museen, und auch wenn man nicht so der begeisterte Kulturjäger ist, so gibt es zumindest zwei Gründe die für einen Besuch sprechen:
1. es ist der perfekte Zufluchtsort wenn es regnet
und
2. es kostet keinen Eintritt, bestens geeignet wenn man mit kleinen Sparschweinen unterwegs ist
Bei uns war es Interesse gepaart mit dem Hintergedanken etwas Geld zu sparen, da ja noch eine Menge Urlaub vor uns lag. Außerdem ist es für Amerikaner ganz schön mal für lau in ein Museum zu kommen.
In Deutschland ist allgemein anerkannt, dass zu den Aufgaben des Staates
auch die Förderung der Kultur gehört, leider ist das in den Staatenleider nicht ganz so üblich. Viele der amerikanischen Museen sind privat und müssen selbst finanziert werden, was manchmal zu horrenden Eintrittspreisen führt. Folgedessen sieht man nicht viele Besucher, außer es handelt sich um Urlauber, Schulklassen oder einfach Museengänger. Aber zurück zu unserem Besuch.
Als erstes hatte Joe das historische Museum auserkoren, und somit machten wir uns nach einem gemeinsamen Frühstück mit Chuck, in unserem Pub um die Ecke, zusammen auf den Weg - natürlich mit der U-Bahn.
Am Museum angekommen, liefen wir erst gemeinsam los, beschlossen aber bereits nach kurzer Zeit uns zu trennen. Es macht einfach keinen Sinn mit sechs Leuten durch ein Museum zu schlurfen. Jeder hat andere Interessengebiete und der eine hat es eilig, der nächste vielleicht nicht so. Man kann sich ja immer per SMS verständigen, wozu gibt es die moderne Technik.
Ein Blick auf die Kostbarkeiten. Hier zum Beispiel der Rosetta Stone (mal nicht auf CD)
Das historische Museum hat eine interessante Auswahl, aber einige Sachen waren etwas ungewöhnlicher als andere. Zum Beispiel der Baum des Lebens ...
Wie man sieht, ist er aus Einzelteilen von Waffen entstanden. Ich fand es schon interessant Afrikas Kultur und Zeitgeschichte in solcher Form darzustellen.
Hier noch ein weiteres Bauteil, eine Eidechse oder doch ein Krokodil? Auch der Stuhl war ungewöhnlich.
Wo wir gerade bei ungewöhnlichen Dingen sind: Nach unserem Besuch strolchten wir noch weiter durch die Stadt. Wer seine Augen aufhält, dem fallen manchmal auch solche Sachen auf :oD
oder auch das Gherkin Gebäude mit seiner ungewöhnliche Form und Fassade
irgendwann wurde es dann langsam dunkel, Charles hatte sich verabschiedet (sein Flug ging am nächsten Morgen) und auf meiner Liste stand noch ein Wunsch weit oben: die Tower Bridge bei Nacht.Wir machten uns also auf die Suche nach dem Weg dorthin.
Wieder Dank moderener Technik, GPS im Smartphone (früher hätte es ja eine Stadtkarte getan, seufz) und etlichen Diskussionen, in welche Richtung wir den gehen müssten, fanden wir schnell dorthin
die Olympiaringe waren hier noch eingeklappt, jetzt hängen sie -für alle gut sichtbar- von der Brücke runter
Grüße aus London :)
Die letzte U-Bahn fährt 23:30 Uhr, und wer nicht unter der Brücke schlafen möchte, macht sich besser auf den Weg dorthin.Wir waren von dem vielen Gelaufe eh müde und somit ging es zurück zum Hotel.Am nächsten Tag fuhren wir zum Naturkundemuseum. Ich war schon begeistert als ich das Gebäude von außen sah. Absolut fantastisch!
Der Rasen vor dem Museum wird für Picknicks oder andere gesellschaftliche Vergnügungen genutzt. Es ist ja schließlich einladend sich vor oder nach dem Museum einfach mal in das Grün fallen zu lassen.
Es gibt immer etwas zu beobachten ... wie zum Beispiel die Beiden hier, die Bälle jonglieren
Da ich noch an meinem Softeis zehrte, konnte ich nicht ins Museum reingehen, aber dafür hatte ich Zeit die vielen tollen Dinge an der Fassade zu bewundern.
Innen war es genauso toll
an den Bögen klettern Affen rum, und wo man auch hinguckte, überall war etwas zu entdecken
vor der Baumscheibe des damals größten Sequoias (wir waren im Sequoia National Park, die Bäume sind wirklich riesig!)
und ihr wolltet doch bestimmt schon immer mal wissen, wie ein Kamel von Innen aussieht ...
Damit ich aber Niemanden mit der Biologie von Zweihöckertieren langweile, gibt es hier den Hinweis auf die Dinoausstellung - und die sind doch nun wirklich in jedem Alter interssant, oder?
Nur damit wir alle Bescheid wissen ;)
... und zum Abschluss - bevor es mit Schottland weitergeht - gibt es von mir noch die Dinos als Jurassic Park Variante, viel Spaß!






























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