Nachdem jetzt die Olympiade offiziell begonnen hat, will ich mal schnell meinen Beitrag zu London leisten.
Wie ihr ja bereits wisst, hatten wir unseren Urlaub zu fünft geplant: Joe, Anastasiya, Bob und wir zwei.
Für uns war es das erste Mal wo wir nicht unter uns wären, somit waren wir gespannt, ob alles glatt laufen würde. Verstehen tun wir uns zwar prima, aber 17 Tage nonstop zusammen ist ja doch noch eine andere Geschichte. Mit Familie hatten wir das schon in Utah gemacht, und das hatte ganz prima geklappt, aber mit Freunden waren wir noch nie unterwegs. Glücklicherweise hatten Joe, Bob und ich uns vorher schon die Unterkünfte zusammengesucht und somit war das Thema schonmal vom Tisch. Jetzt ging es nur noch um die Sehenswürdigkeiten und die wollten wir ein wenig wetterabhängig und frei gestalten, soweit waren wir uns auch einig. Während der ganzen Vorbereitungen hörten wir von Joe, dass Charles (Chuck), auch ein guter Bekannten aus Florida, zufällig einen kurzen Abstecher in London einlegen wollte bevor er sich nach Frankreich begeben würde. Was lag also nah? Genau, aus fünf mach sechs. Tja, und um dem ganzen noch ein wenig Würze zu geben, wollten wir unseren Urlaub nutzen, um endlich mal wieder Frank zu treffen, der schon seit einiger Zeit in Großbritannien weilt und den wir schon ewig nicht mehr gesehen hatten. Das machte also schon sieben.
Unser Flieger landete morgens in London Heathrow und Chuck holte uns dort ab. Eine herzliche Begrüßung folgte. Als erstes mussten wir dann erstmal herausfinden, wie das mit der "tube", der U-bahn, funktioniert.
Wir hatten uns etwas schlau gemacht und wollten für die drei Tage eine
Oystercard kaufen, die man nach Bedarf aufladen kann, aber auch den
Restbetrag wiedererstattet bekommt, wenn man nicht alles verfährt. Gott sei Dank stellte sich das als recht einfach dar: es gibt Automaten oder aber auch Schalter im Flughafen.
Da wir zu früh waren um in unser Hotel einzuchecken, fuhren wir zwar zum Golden Strand Hotel (nähe Hammersmith Station), brachten dort aber erstmal nur unser Gepäck unter. Dann hieß es "HUNGER"!!!!
Ich hatte den Hinflug fast komplett verschlafen, da ich im Houston Flughafenrestaurant einen wohl leicht verdorbenen Salat erwischt hatte und somit mein Flugerlebnis nicht so schön ausgefallen war.
In London ging es mir aber bereits wieder gut. Da es inzwischen schon gegen Mittag wurde, setzten wir uns in einen Pub.
Wie sich herausstellte, hatten wir nicht nur einen sehr preisgünstigen Laden erwischt, sondern auch einen leckeren. Wir gingen ab sofort jeden Tag dorthin.
Nach dem Essen machten wir einen kleinen Rundgang durch die Gegend und entlang der Themse.
Die Boote erinnerten mich sofort an Amsterdam
die Themse hat viele Brücken zum Ansehen und Überqueren
und ein Blick auf das Depot von Harrolds
Am Nachmittag kamen dann auch Joe, Ana und Bob an. Hatte ich erwähnt, dass wir unseren Urlaub "budgetbewusst" gebucht hatten? Wann immer möglich teilten sich einige von uns die Zimmer.
Wir zogen also in unser kleines Vier-Mann-Zimmer ein, Bob wohnte unter dem Dach.
Mit fünf Mann wären wir dann auch nicht mehr in der Lage gewesen uns umzudrehen :)
Um kurz eine Beschreibung zum Hotel loszuwerden: bischen runtergekommen, sehr einfach aber sauber, gute Anbindung zur U-Bahn und etliche Geschäfte/Restaurants.Wie in den meisten Großstädten hört man den Verkehr (Sirenen!)
Später kam dann Frank dazu und somit marschierten wir, Frank wurde als Reiseführer bestimmt, los um London zu erkunden. Übrigens, wir hatten Sonnenschein, dann Bewölkung, aber, keinen Regen :)
vor dem Buckingham Palace, die Queen war sogar anwesend (erkennt man an der Fahne)
Wir kamen an einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten vorbei: Big Ben, und dem House of Parliament
sowie dem London Eye
und quer durch den Park, direkt in die Arme von Sherlock Holmes! Es handelt sich hier allerdings um einen Pub, der im oberen Stockwerk die Nachbildung seines Grübelzimmers ausgestellt hat.
Nach einem Bier ging es auf nach Chinatown, wo wir unseren Abend in gemütlicher Runde und mit leckerem chinesischem Essen ausklingen ließen.
Hungrige Mäuler: Ana, Joe, Frank, Volker, Bob, ich, Chuck
Fortsetzung folgt ....











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