Gewitter in Texas haben oft die Tendenz ziemlich heftig zu sein, und ab und an kommt auch ein kurzer, aber sintflutartiger, Regen dazu. Kein Wetter um unbedingt auf einer überflutungsgefährdeten Straße lang zu kriechen oder gar Wandern zu gehen, aber meine Familie nahm es gelassen.
Mit dem Auto liegen zu bleiben ist auch keine gute Idee. Der Park ist so weitläufig und abgelegen, es verirren sich nicht wirklich viele Touristen hier. Man kann einen ganzen Tag verbringen und kaum einer Menschenseele über den Weg laufen. Wer mal Abstand von der Zivilisation braucht, oder von der technischen Welt, hat hier gute Chancen; Handyempfang ist noch sehr begrenzt.
Mit dem Auto liegen zu bleiben ist auch keine gute Idee. Der Park ist so weitläufig und abgelegen, es verirren sich nicht wirklich viele Touristen hier. Man kann einen ganzen Tag verbringen und kaum einer Menschenseele über den Weg laufen. Wer mal Abstand von der Zivilisation braucht, oder von der technischen Welt, hat hier gute Chancen; Handyempfang ist noch sehr begrenzt.
Während wir uns langsam voran bewegten, erregte ein ganzer Schwarm Geier unsere Aufmerksamkeit.
Nach ca. 6 Meilen ( knapp 10 Km) kamen wir zum Wanderpfad. Er ist nur 2 Meilen hin-und zurück.Während ich mehr oder weniger mit schnellen Schritten voran eilte, wäre ich fast auf etwas Interessantes getreten.
Die Tierwelt versteht sich wirklich zu tarnen. Nach etlicher Recherche bin ich jetzt fast sicher, dass es sich hierbei um einen Toad Lubber (eine Art Grashüpfer) handelt. Faszinierendes Tier, oder?
Die Landschaft in Big Bend ist auch interessant, und sehr verschieden. Zur einen Seite hat man die Berge, zur anderen die Wüste und natürlich die Canyons.
Wie ich nachgelesen habe, wurde diese Gebiete durch zahlreiche Vulkane geformt, die vor etwa 70 Millionen Jahren in mehreren Eruptionen Asche und Lava über das Land breiteten.
Durch die gleichzeitig voranschreitende Verwitterung wurden große Teile des überirdischen vulkanischen Materials und Teile der Kalksteinschichten abgetragen und schließlich das harte Tiefengestein freigelegt.
Durch die gleichzeitig voranschreitende Verwitterung wurden große Teile des überirdischen vulkanischen Materials und Teile der Kalksteinschichten abgetragen und schließlich das harte Tiefengestein freigelegt.
Es gibt auch eine schöne Indianerlegende zu der Entstehung, welche besagt, dass als der Große Geist die Welt erschaffen hatte, er alle übriggebliebenen Felsbrocken nahm und sie auf Big Bend warf.
Was immer der Wahrheit näher kommen mag, die Landschaft ist schon sehr faszinierend.
Der Trail war einfach, aber das letzte Stückchen muss man dann doch krabbeln :-D Hier nochmal besser zu sehen
Aufgrund des Wetters blieben wir nur kurz und machten uns gleich wieder auf den Weg zum Auto.
Unterwegs noch dieses interessante Exemplar einer Prickly Pear.
und ein Blick auf's Wetter
Morgen würde es wieder zurück nach Brownsville gehen, aber vorher musste noch ein kurzer Stopp in Terlingua sein. Die Bilder folgen.



















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