Unser letzter voller Tag in Big Bend stand unter dem Motto "Offroad".
So schön es ist auf gepflasterten Straßen zu fahren, die interessanteren Wege findet man so nicht. Dumm nur, wenn man mit einem nicht wirklich offroad tauglichen Mietwagen unterwegs ist ... und sie einem auch noch vertraglich sagen, dass das nicht erlaubt ist ... und wie gut, dass wir alle ohne Brille nicht lesen können ;)
So schön es ist auf gepflasterten Straßen zu fahren, die interessanteren Wege findet man so nicht. Dumm nur, wenn man mit einem nicht wirklich offroad tauglichen Mietwagen unterwegs ist ... und sie einem auch noch vertraglich sagen, dass das nicht erlaubt ist ... und wie gut, dass wir alle ohne Brille nicht lesen können ;)
Am dritten Tag suchten wir also das Abenteuer auf der Old Maverick Road und den Grapevine Hills.
Die Old Maverick verbindet Maverick Junction mit dem Santa Elena Canyon und ist 14 Meilen (22,4 Km) lang. Harry steuerte unseren Chrysler 200 langsam aber zielsicher auf der (wie wir feststellten sehr gut befahrbaren) dirt road vorwärts, alles kein Problem. Jetzt fehlte nur noch das Tierleben, wenn möglich das etwas Ungewöhnlichere.
Sigrid entdeckte schon gleich zu Beginn eine Tarantel, nicht ungewöhnlich, aber man nimmt ja was kommt :DSpinnchen fand die Störung allerdings eher lästig und machte sich schnell davon.
Die Straße führte langsam zum Canyon runter und durch ausgetrocknete Flussbetten.
Wir strengten uns alle sehr an etwas zu entdecken, vier Augenpaare auf die Straße geheftet, trotzdem hätten wir SIE fast übersehen.
Es ist eine Western Coachwhip, die einzig rosane Schlange, die man tagsüber im Big Bend zu sehen bekommen kann. Sie ist nicht giftig, aber kann wiederholt zubeißen, wenn sie sich bedroht fühlt. Das wollten wir selbstverständlich nicht, aber ein paar mehr Fotos wollten wir schon.
Da half nur eines: mein Mann pirschte sich heran.Bald darauf kam schon der Santa Elena Canyon in Sicht
Man sollte auch hier wieder die Augen offen halten, sonst verpasst man die kleinen Dinge des Lebens
Natur kann so schön sein
Jep, ich war dabei, wenn auch meist auf "fotographischer Schatzsuche"
so wie hier: Ein blühender und mit Blättern behafteter Ocotillo (danke, Sigrid)
Der Weg war angenehm zu gehen, nur ab und an wurde es eng ...
Irgendwann endet der Pfad und ohne Boot kommt man nicht weiter ... es sei denn, man hüpft ins Wasser
eine Erfrischung von Innen tut es auch :)
Zurück am Parkplatz wurde Picknick gemacht und wieder fiel mein Auge auf etwas Kleines. Dieses Mal störte ich einen Side-bloched Lizard beim Mittagessen (wie man sieht gab es blaue Libelle)
Nach einer kräftigen Mahlzeit machten wir uns wieder auf den Weg. Unsere nächste Anlaufstelle waren die Grapevine Hills. Auf der Fahrt dorthin bezog es sich merklich. Wir fuhren in eine Gewitterfront ... davon mehr in Teil 2
























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