In unseren fast sechs Jahren die wir in Florida verbracht haben, erkundeten wir so viele Ecken, man sollte meinen vieles in- und auswendig zu kennen. Wer unser altes Blog verfolgt hat, der wird es wissen.
Ich weiss nicht wie häufig Volker und ich in Silver Springs waren. Oft. Ziemlich oft, oder wie der Amerikaner sagt: "Been there, done that", aber trotzdem entdeckt man immer wieder etwas Neues und erlebt so manche Überraschung.
Es ist auch einfach schön dort: glasklares Wasser, unterirdische Quellen, ein bischen wild aussehende Natur und reichlich Tierwelt - dazu eine fast himmlische Ruhe, wenn man zur rechten Zeit dort ist.
Januar scheint, zumindest in der ersten Woche, nicht besonders überlaufen zu sein, und somit genossen nicht nur wir die Stille ....
Zum ersten Mal bekamen wir einen Otter zu Gesicht.
Kormorane genossen die Zweisamkeit in Gesellschaft von Schildkröten
Ein Reiher wartete geduldig auf seine nächste Mahlzeit
... und ein Alligator gönnte sich ein ausgiebiges Sonnenbad
... nebenbei Ausschau haltend nach der Überraschung, welche Joe uns versprochen hatte.
Stellte sich nur noch die Frage: Wozu brauchten wir die Leckerchen?
Dafür! Es gibt Affen in Silver Springs! ... und die können Essen nicht widerstehen - wer kann das schon ;)
Die Rhesusäffchen sind natürlich nicht in Florida einheimisch, sondern wurden vor Jahrzehnten als Touristenattraktion eingeführt. Damals wusste man offensichtlich nicht, dass sie schwimmen können, und da Äffchen nicht dumm sind, wurde es ihnen bald auf ihrer kleinen Insel zu langweilig und sie wanderten weg. Silver Springs scheint ihnen gut zu gefallen, und seitdem leben sie dort. Trotz mehrfacher Besuche hatten wir sie noch nie zu Gesicht bekommen.
Wir verbrachten eine ganze Weile damit die Rhesusaffen zu beobachten. So süß sie sind, so aggresiv können sie werden. Wir wurden Zeuge eines heftigen Streits zwischen einem Jugendlichen und einem Alten, und verhielten uns absolut unbeweglich, bis sie sich wieder beruhigt hatten. So dicht am Geschehen wird einem doch etwas mulmig.
Danach ging es wieder Richtung Gainesville.
Diesmal durfte Volker den Steuermann spielen, und ich glaube, er ist auf den Geschmack gekommen.










Ich frage mich, was bei dem Steuermann im Becher war...
AntwortenLöschenKat
Wärst du jetzt sehr enttäuscht, wenn es statt dem dunklen Rum einfache Cola wäre?
LöschenDon't drink and drive ;)