Dienstag, 4. September 2012

Unter dem Schottenrock ....

... ist gar nichts, da ist nichts und da war nichts .... " lautet die Zeile in einem Lied, welches mir jetzt gerade spontan eingefallen ist, aber stimmt das auch?
Ein wenig müsst ihr euch mit der Antwort allerdings noch gedulden, denn vorher ging es nach Inverness, wo uns strahlender Sonnenschein empfing. Das tat gut nach all dem Schottlandnebel!

Loch Ness ist wahrscheinlich eine der Touristenattraktionen, die man nicht auslassen kann. Ein riesiger See, schön idyllisch gelegen und der Legende nach mit einem Monster bewohnt - wer kann da schon nein sagen? Außerdem gibt es dort noch eine weitere Sehenswürdigkeit: Urquhart Castle, oder was noch davon übrig ist.
Es wurde etwa 1230 gebaut und nach etlichen Besetzungen vom Burgherrn schießlich in Brand gesetzt um es nicht in falsche Hände gelangen zu lassen. Es ist vermutlich die größte Ruine in Schottland, und man braucht eine Weile um alles zu sehen - was aber auch an dem Massentourismus dort liegt.
 
wir hatten unsere Bilder geknipst, da sahen wir unser erstes Schottenröckchen!!
Während wir durch die Ruine spazierten, wurden wir genau beobachtet - und wer nicht aufpasste bekam auch ein "Souvenier" mit auf den Weg.
 ein Blick auf den See
Der Tag war wirklich schön nach all dem Nebel und Wind auf Orkney, aber wir mussten weiter Richtung Edinburgh, wo wir uns mit dem Hochzeitspaar und Joes Familie für weitere Unternehmungen treffen würden.
Der erste Abend war sowas wie ein Besprechung der Hochzeitszeremonie, für die Brautjungfern (in dem Fall Ana) und alle engen Familienangehörigen. Der Rest der Gäste konnte sich in der Kneipe dem Junggesellenabschied hingeben, allerdings auf eigene Kosten. Anschließend gab es A Pint and Skittles, was sowas wie Kegeln ist, allerdings eher mit der größe einer Bowlingkugel.
 Gordon sucht sich die beste Kugel aus. Er und sein Bruder gerieten richtig in einen Wettstreit.
Für alle Anderen gab es dann doch kleinere Kugeln. Joe wurde auch ehrgeizig und machte einen Schwung nach dem anderen.
Am nächsten Tag standen wieder Sehenswürdigkeiten an: Edinburgh Castle

 von links: Bob, Joe, Ich, Ana, Joes Tante, sein Cousin und seine Mutter
 Die Anlage ist riesig und Ruhepausen waren gefragt ;)
Die Tribüne war bereits für das Royal Edinburgh Military Tattoo aufgebaut, welches etwas später im Juli stattfinden sollte.
 und was wäre eine Burg ohne einen Dudelsackpfeifer?
 Jetzt hatten wir aber wirklich genug Schlösser, Ruinen und ähnliches gesehen! Nach einem kleinen Stadtbummel, mit einem Einkauf von zwei Zigarren und der einen oder anderen Flasche Whisky
 trafen wir uns alle noch auf ein Bier.
 Der nächste Tag würde anstrengend werden: Die große Hochzeit im Royal College of Physicians
 Der Eingangsbereich
 Gordon, rechts, wartet auf seine Edie
 die beiden Brautjungfern erwarten die Braut
 hier ist Edie
 die Trauzeremonie: das Binden der Hände
 die Zeremonie wurde mit Streichinstrumenten begleitet
 nach der Zeremonie versammelten sich alle in der Bücherei des Colleges, wo Sekt und Hors D'oeuvres gereicht wurden.
hier schonmal ein Blick auf die Torte
 das große Festmahl
die Tische waren mit riesigen Gestecken geschmückt
Nach dem Essen wurden die Tische zur Seite gerückt und der Tanzsaal eröffnet. An dieser Stelle hätte ich euch gern das Video gezeigt, aber das Video ist zu lang und wird von Blogger nicht akzeptiert. Da ich noch nie mit YouTube gearbeitet habe, muss es leider ein Foto tun.
Morgens um 1 Uhr war die Party vorbei. Müde verabschiedeten alle übrigen Gäste das frisch vermählte Paar im Regen, welches in einer Rikschah in den Honeymoon verschwand.

Bleibt noch eine Sache übrig, stimmt's? Was ist denn nun mit dem Schottenrock?
Ich habe versprochen, ich würde euch meinen Mann im Rock vorstellen, und das tue ich hiermit. Für den Rest müsst ihr ihn allerdings selbst löchern, denn das ist eine Sache zwischen Männern :o)

Unser "Men in Kilt" Gruppenfoto.
So, und damit endet Schottland. Es war schön, wenn auch manchmal stressig. Wir haben uns gut zusammenraufen können, es gab wenig Knatsch, aber nach 16 Tagen ist man froh auch mal wieder allein zu sein und seinem Trott nachzugehen. 
   Wir verabschieden uns erstmal für ein paar Tage, neue Bilder sammeln.
Bis demnächst!

4 Kommentare:

  1. Ihr Lieben in TexMex-Land
    Ich habe mich so auf deine/(eure) Fotos gefreut und bin (eigentlich nicht) überrascht, was du wieder aus der Kombination-2000 Fotos und was passt in die Homepage – gemacht hast.
    Bei einigen Bildern bin ich wieder ins Schwärmen geraten, weil es mich an die Zeit meiner beruflichen Kreuzfahrt erinnerte. Aber ihr habt natürlich um Vieles mehr gesehen und erlebt, als ich damals. Dennoch – auch für jeden Leser – ein tolles Erlebnis.
    Ein Blick auf Loch Ness---- Die Schwalben (kein Foto eines „Schitt -Treffers“)---Der Schottenrock und sein Geheimnis darunter!! (Wann wird es gelüftet, Volker?)---und zurückblickend auf den Eintrag: Highland Park-Distillery, welch Glück für euch, dass die anderen Besucher abgesagt haben; usw.,usw.
    Du schreibst einfach so mitreißend, ich kann gar nicht genug kriegen. Und immer bist du für mich ein Vorbild, was du an neuen Collagen ins Rampenlicht stellst.
    Ich kann mir –nur halbwegs -gut vorstellen, wie die Hochzeit abgelaufen ist. Aber mir ist aufgefallen, dass (alle) Damen in „Blau“ gekleidet waren.?! War das Zufall? Allerdings alles knitterfrei zu verpacken, oder?
    Eine schöne Zeit, super Erinnerungen, verrückte Erlebnisse, alles, worauf ihr in 20 Jahren mal zurückblicken könnt …….. und glaubt mir- man tut es- und es ist klasse.
    Liebe Grüße aus Bayern

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  2. Hallo nach Bayern! Na, so ein Lob geht ja wieder runter wie Öl :)
    Es war wirklich schön. Schottland ist und bleibt einfach einer meiner Favoriten. Ich könnte auch nicht sagen, welcher Teil mir von Schottland am besten gefällt, aber ich glaube wir sind uns alle einig, dass der Leuchtturm dieses Mal besonders interessant war.
    Das blaue Kleid war übrigens wirklich eher Zufall, obwohl ich wusste, dass die Bridemaids blau tragen würden. Für den einheitlichen "Look" war es prima. Das Chiffonkleid knitterfrei für über zwei Wochen im Koffer zu transportieren war dagegen wirklich eine Herausforderung. Ich kann nur diese Methode dafür empfehlen: http://www.youtube.com/watch?v=PDn9l20NlWw (dazu muss das Kleid mittig in den Koffer gelegt werden (von der Taille an, so dass das Oberteil raushängt und der Rest des Rockes auch), allerdings packe ich nicht nur Polyesterklamotten, damit wäre es noch einfacher. Der Koffer hat glatte Ebenen und die Bekleidung kann sogar für Tage im Koffer bleiben, falls man mal keine Möglichkeit hat sie aufzuhängen. Trocknertücher dazwischen und sie muffen auch nicht, fertig.
    Da ich so oft für Volker packe, geht es inzwischen auch recht schnell. Raussuchen dauert eh am längsten.

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  3. Wann gibt es etwas neues zu lesen?
    Ich finde, Du lässt etwas nach....
    Kat

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  4. Ich bin unwürdig .... bitte verzeih mir! ;)
    Ja, momentan läasst meine kreative Schreibphase etwas zu wünschen übrig und Blogger ärgert mich auch. Zweimal habe ich bereits einen Eintrag gleich nach dem Veröffentlichen verloren. Da ich immer Romane poste, wird man dann etwas deprimiert. Außerdem habe ich jetzt blöde Anzeigenwerbung im Blog, die ich nicht gewollt habe - die muss ich auch wegkriegen!
    Zur Zeit sind Schwiegereltern da, da ist meine Freizeit sehr beschränkt, aber Italienbilder kommen noch und dann gibt es auch vielleicht mal wieder einfach ein paar Dinge über uns. Hab' Geduld! Eine Email schulde ich dir ja auch noch .....

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