Donnerstag, 11. Februar 2016

Winter, oder Island im Schnelldurchlauf

Eigentlich sollte diese Eintrag ja schon vor zwei Jahren gepostet werden, aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen.  
Da es momentan gerade keine neuen Bilder gibt, dachte ich mir: füll doch einfach mal die Lücke mit Bildern auf, welche ich aus irgendwelchen Gründen ... hust... Faulheit ... hust ...nicht gepostet  habe. Da gerade noch die kalte Jahreszeit ist (zumindest bei euch, nehme ich an, hier sind es kuschelige 24 Grad), gibt es ein paar Islandeindrücke :)

Im Juli 2014 sind wir mit Joe, Ana und Bob 16 Tage auf Island gewesen und haben einmal die Insel umkreist, gegen den Uhrzeigersinn (empfehlenswert), Anfang und Ende in Reykjavik.
Island ist die zweitgrößte Insel Nordeuropas und liegt südöstlich von Grönland. Es ist die größte Vulkaninsel der Erde mit knapp 5000 Km Küstenlinie, und außerdem fast so groß wie der amerikanische Staat Kentucky, nur das der keine Küste hat :)
Los ging es also in Reykjavik, der größten Stadt auf der Insel. Fast 2/3 der Isländer leben hier. Der Rest verteilt sich auf Akureyri, der wohl zweitgroessten Stadt, und dann kommen eher die vereinzelten kleinen Orte, oder sogar einzeln stehende Häuser. Es ist eher dünn besiedelt.
Da Joe gerade wieder dort ist, und es immer noch die kalte Jahreszeit ist, passt Island ja prima.

Das wohl kuriosiste an der Reise war der erste Tag - wir waren nämlich in einem ....aehm,  Penis-Museum. Ja, das gibt es tatsächlich. Von Mensch bis Wal, jeder hat seinen Platz hier.
An dieser Stelle hätte ich euch gern noch mehr interessante Fotos von unserem Tag in Reyjavik gezeigt, aber ich scheine die Memory Card mit den ersten Bildern von Island verloren zu haben. Zumindest sind sie unauffindbar.
Aber da ich keine ellenlangen Blogeinträge über vergangene Dinge posten möchte, mache ich es einfach so:
Hier ist unsere Strecke von A-Z

Erster Stop waren die Wasserfälle. Es gibt davon so viele, dass man irgendwann nur noch vorbeifährt, aber ein paar sind sehenswert.
Seljalandsfoss ist z.B. ein Wasserfall hinter dem wir sogar entlang gehen konnten.
 Svartifoss, der Schwarze Wasserfall, benannt nach dem Basaltgestein.
Dyrholaey ist ein Naturschutzgebiet und der südlichste Punkt in Island. Der Name uebersetzt sich im Englischen in "door hole". Es ist ein grossartiger Stop zum Beobachten der hiesigen Vogelwelt, sofern Nebel es zulässt. Wir merkten ziemlich schnell, dass man hier auf jedes Wetter vorbereitet sein sollte.
Laufskalavaroa entdeckten wir auf dem Weg. Es ist früher mal eine Siedlung gewesen, die durch einen Vulkanausbruch komplett vernichtet wurde. Heute ist es eine Art Gedenkstätte.



Gletscher, Eisfelder
Abschliessend waren wir in der Blauen Lagune. Die heissen Quellen sind leider nicht, wie man annehmen würde, natürlich aus der Erde kommend, sondern ein "Abfallprodukt" der Industrie. Das heisse Schwefelwasser wird abgeleitet vom Geothermalkraftwerk, flutet ein Lavafeld, und wir haben unseren Spass darin. Es ist aber wirklich sehr entspannend, gut für die Haut und schön warm :)
Um es kurz zu machen: Es lohnt sich mal seine Nase nach Island zu stecken.


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