Eigentlich wollte ich diesen Post schon damals in Florida verfassen, war mir aber dann doch nicht mehr sicher, ob es eine so gute Idee ist dieses Thema aufzugreifen. Aus gegebenem Anlass tue ich es nun aber doch. Es geht um Todesanzeigen.
Vor ein paar Tagen ist eine ganz liebe Person aus meinem Bekanntenkreis verstorben.
Sue war eine der Englischlehrerinnen / Gruppenleiterinnen aus meiner Freitagsgruppe in Gainesville und ich bin ein wenig traurig, dass ich sie, seit wir in Texas wohnen, nur noch einmal sehen konnte.
Sue war eine der Englischlehrerinnen / Gruppenleiterinnen aus meiner Freitagsgruppe in Gainesville und ich bin ein wenig traurig, dass ich sie, seit wir in Texas wohnen, nur noch einmal sehen konnte.
Von Pat, einer der anderen Gruppenleiter bekam ich nun ihren Nachruf zugeschickt, und es hat mich sehr berührt zu lesen, was für ein Leben Sue geführt hat.
Hier in den Staaten ist es völlig normal, dass das Ableben des oder der Verstorbenen mit Bild und in Form eines Zeitungsartikels bekannt gegeben wird. Länge spielt dabei keine Rolle. Was immer man über die Person sagen möchte, kommt in das sogenannte Obituary.
Vorweg kommen die persönlichen Daten, dann ein kleiner Lebenslauf, Ehepartner, Kinder und natürlich etwas über das Leben welches die Person geführt hat (Hobbys, Vereinsangehörigkeit, Haustiere, Leidenschaften, usw.) Man lernt diese Person ein wenig kennen.
Zum Schluss werden die Personen erwähnt, die sie überleben, meist die Geschwister oder Kinder, und natürlich wer die Bestattung in welcher Form vornimmt und wo sie stattfindet.
Irgendwie finde ich das netter als die kurzen Todesanzeigen, die man üblicherweise verfasst. Es ist halt nicht nur ein Name auf einem Stück Papier.




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