Anfang April kam unsere Familie zu Besuch, und das für ganze vier Wochen!
Schon im Februar hatten wir mit der Planung für einzelne Ausflüge angefangen, und außer Faulenzen, die Erkundung der näheren Umgebung, sowie Sonne, Strand und Meer stand auf jeden Fall Wandern im Big Bend auf dem Programm.
Die weite Strecke kommt einem im Frühjahr etwas interessanter vor, denn dann blühen die Wildblumen am Straßenrand und das ist absolut sehenswert.
Da keiner von uns Lust hatte die 108 Meilen Anfahrt von Alpine in Kauf zu nehmen, hatte ich uns eine Unterkunft in Terlingua, nicht weit vom Park entfernt, besorgt.
Unser Häuschen hatte zwei Schlafzimmer, Bad und die Küche mit Essecke gab gegen ein Pfand sogar noch die Küchenausstattung her. Alles sehr einfach aber sauber, was will der Mensch mehr.
Die Gegend ist recht karg, aber aufgrund der Nähe zum Park hat man schnell herausgefunden, dass sich Campingplätze, Motels, Restaurants und kleinere Läden lohnen. In ein paar Jahren, denke ich, wird auch dort der Tourismus boomen.
oben: Blick über die Straße Richtung Terlingua unten: Blick von unserem Haus
Terlingua war früher mal ein Bergbau-Distrikt mit etwa 2000 Einwohnern. Um 1880 herum wurde dort Zinnober abgebaut, aus welchem man das Metall Quecksilber extrahierte. Die einzigen Überreste dieser Bergbau-Tage sind heute die Chisos Mining Company und mehrere benachbarte verschlosse und verlassene Minen. Es ist eine sogenannte Geisterstadt, dazu später noch ein paar Bilder mehr.
Am ersten Abend waren wir von der langen Anreise geschafft, somit blieben wir für das Abendessen ganz in der Nähe. Als erstes probierten wir das "La Kiva" aus. Kiva ist hebräisch und bedeutet "beschützt", sehr passend für dieses urige Restaurant - oder sollte ich Höhle sagen? Das Essen war gut, und, wie sich herausstellte, die Getränke ebenfalls - es gibt da lecker Moonshine ... :-D
Moonshine bezeichnet eine illegale (oftmals häusliche) Herstellung von Spirituosen. Schwarzbrennerei. Ich bezweifel allerdings, dass deren Selbstgebrannter heimlich hinter dem Haus entstanden ist :-D
oben: Blick über die Straße Richtung Terlingua unten: Blick von unserem Haus
Terlingua war früher mal ein Bergbau-Distrikt mit etwa 2000 Einwohnern. Um 1880 herum wurde dort Zinnober abgebaut, aus welchem man das Metall Quecksilber extrahierte. Die einzigen Überreste dieser Bergbau-Tage sind heute die Chisos Mining Company und mehrere benachbarte verschlosse und verlassene Minen. Es ist eine sogenannte Geisterstadt, dazu später noch ein paar Bilder mehr.
Am ersten Abend waren wir von der langen Anreise geschafft, somit blieben wir für das Abendessen ganz in der Nähe. Als erstes probierten wir das "La Kiva" aus. Kiva ist hebräisch und bedeutet "beschützt", sehr passend für dieses urige Restaurant - oder sollte ich Höhle sagen? Das Essen war gut, und, wie sich herausstellte, die Getränke ebenfalls - es gibt da lecker Moonshine ... :-D
Moonshine bezeichnet eine illegale (oftmals häusliche) Herstellung von Spirituosen. Schwarzbrennerei. Ich bezweifel allerdings, dass deren Selbstgebrannter heimlich hinter dem Haus entstanden ist :-D
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Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück auf zum Park. Die erste Wandertour sollte (nochmal) zu den Hot Springs gehen. Im November waren Volker und ich am Aussichtspunkt hängengeblieben, zu den Quellen hatten wir es zeitlich nicht mehr geschafft.
Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück auf zum Park. Die erste Wandertour sollte (nochmal) zu den Hot Springs gehen. Im November waren Volker und ich am Aussichtspunkt hängengeblieben, zu den Quellen hatten wir es zeitlich nicht mehr geschafft.
Voller Tatendrang ging es somit los.
Der Weg führte uns oberhalb des Rio Grande entlang, und durch die pralle Sonne.Wie schon beim letzten Mal gab es immer mal wieder mexikanische Kinkerlitzchen zu kaufen.
Zwischendurch immer mal wieder ein kurzer Stopp zur Erholung.
Volker lief immer voraus - ich glaube, wir waren ihm zu langsam ...
Die Hot Spring hatten wir uns etwas anders vorgestellt, aber bei locker 30°C war mir persönlich sowieso nicht noch nach einem heißen Bad
sauber sah es ja aus ....
Trotzdem, wir waren fast am Ende des Wanderweges angekommen, und somit marschierten wir tapfer weiter.
Schnell noch ein Foto :) Frisch gestärkt ging es wieder zurück.
Die Ocotillos, oder auch Devil's Walking Sticks, welche überall wachsen, fanden wir faszinierend.
Der Rückweg schlauchte ganz schön, und wir waren froh als wir am Parkplatz ankamen.
Dort gab es eine Belohnung, die jegliche Erschöpfung verfliegen ließ.
Auch wenn jetzt wahrscheinlich nicht jeder so begeistert sein wird wie wir es waren, aber diese Klapperschlange zum krönenden Abschluss war einfach toll.
Für den nächsten Tag hatte Harry sich den Lost Mine Trail gewünscht. Die Beschreibung klangt vielversprechend und dieses Mal würde es auch Schatten geben.
Den Bericht poste ich aber ein andermal.



















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