Anfang März feiern wir hier die Charro Days, das Zusammenspiel zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten, oder vielmehr würdigt man die Freundschaft und den Respekt für Traditionen zwischen Matamoros und Brownsville. Brownsville hat stark mexikanische Wurzeln, das hatte ich bestimmt schon mal erwähnt.
Entstanden ist diese Tradition vor 75 Jahren, laut offizieller Webseite, während der Weltwirtschaftkrise (Great Depression). Damals, 1937, suchten die lokalen Unternehmer nach einer Lösung um die Gemüter während dieser schwieirgen Zeit aufzuheitern und die Menschen zusammenzubringen, und ein Jahr später entstanden die Charro Days.
Von je her reiten die sogenannten Charros durch die Straßen, die Frauen führen mexikanische Volkstänze in traditionell bunten Kostümen vor und es gibt jede Menge Mariachi Bands und Tejano Musik.
Dieses Jahr fand zu den Fiestatagen zusätzlich ein kleiner 5 Kilometer Lauf statt, und da mein Mann seit August mehr oder weniger regelmäßig joggen geht, hatte er sich dafür angemeldet.
Morgens um 7 Uhr sammelten wir noch Oliver ein, der auch mitlaufen wollte, und los ging es zum Treffpunkt. Ich setzte die Beiden ab und machte mich auf die Jagd nach einem Parkplatz. Parken war fast unmöglich, aber einige Straßen entfernt fand ich dann ein Ecke, wo ich weder bezahlen musste (ich habe grundsätzlich kein Bargeld in der Tasche, soweit bin ich schon veramerikanisiert) noch musste ich Angst haben abgeschleppt zu werden.
Jetzt hieß es nur noch die Rennmäuse in der Masse wiederzufinden.
Gefunden! Gleich drei UTBer: Volker, Olli und Liliana
Während die Drei auf den Start warteten, machte ich mich schonmal auf die Suche nach einem guten Fotospot.
Tja, und dann ging es los. Die Meute setzte sich in Bewegung .....
Jetzt hieß es 5 Kilometer durchhalten ...
Ich verfolgte den Weg rückwärts, um sie nicht zu verpassen, und wartete auf die Dinge die da kommen sollten. Zwischendurch machte ich noch ein paar Fotos von der Gegend.
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| Washington Park |
Bereits nach etwa 15 Minuten - unglaublich schnell - kam mir der erste Läufer entgegen. Noch vor dem Polizeimotorrad, welches vorwegfahren sollte.
und irgendwann trudelte auch der Rest ein. Als erstes entdeckte ich Olli ... und kurz dahinter dann Volker ... Liliana hatte ich aus den Augen verloren.
Volker kam mit 28 Minuten durch das Ziel. Gut gemacht. Als kleine Anerkennnung gab es für jeden einen Becher.
















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